Wuttke war widerlich

Kriminalkomödie von Luise Wilsdorf

Wir schreiben das Jahr 1932, es zeichnen sich politische Veränderungen ab.

Ausländerfeindlichkeit, Schwulenhass, Arbeitslosigkeit. Viele Menschen gehen

ihrem normalen Tagwerk nach ohne viel davon selbst zu bemerken…

So auch in einer Künstlerpension. Dort ist ein Mord geschehen. Selbstverständlich sind alle Bewohner unschuldig und der Herr Kommissar Guckhoff plagt sich redlich, um u.a. Frau Astronowa, Wahrsagerin, Igor Strawonski, Tänzer, Fräulein Viola, Jongleurin, dem Impressario Herrn von Haslow und Dame Lydiana, ihres Zeichens Travestiekünstlerin, den Mord nachzuweisen. Selbst die Hausdame Frau Walden und ihr Dienstmädchen Märthe stehen unter seinem Verdacht. Wird es ihm gelingen diesen Fall zu lösen?

Aber schauen Sie doch selbst!

Haus Augen zu

Eine Komödie von Luise Wilsdorf

Im Privat-Kurheim Haus „Augen zu“ ist der Name Programm.
Die handelnden Personen, also die Patienten, gehören dem mehr oder weniger verarmten Adel an und sind in hommoerotische Gefühle verstrickt.

Da ist Herr von Treuen, der als Frau erscheint, um sich zu verstecken, sich aber auch in Frauenkleidern am wohlsten fühlt.

Der Sekretär, der im Kurheim seine Stelle antritt, aber in Wirklichkeit eine Frau und den Frauen zugetan ist.

Der Dichter von Geldern, der verträumt, aber auch gleichzeitig ein Beobachter ist und vom Hypochonder Herrn von Sundern verführt wird. Herr von Wipping, der seine Latenz hinter lautstarker Ablehnung kundtut und ein Auge auf das „Fräulein von Treuen“ geworfen hat.

Die Besitzerin des Hauses, Elisabeth von Winkel, die unter finanziellen Druck steht, versucht gemeinsam mit dem Dienstmädchen Henny, dem Doktor Würzstein und dem hauseigenen „Drachen“, Schwester Wilhelmine, das Kurheim am Laufen zu halten.

Seitenwechsel

Eine Komödie von Luise Wilsdorf

Fabian, Oberfeldwebel, Hubert, Lehrer, Uwe, Pressesprecher, Wolf, Soziologiestudent leben in einer WG. Sie kommen im wesentlichen gut miteinander aus. Der „Neuzugang“ Lutz, Auszubildender in einer Apotheke, wird freundlich aufgenommen. Allerdings haben sie die unterschiedlichsten Erfahrungen und Anschauungen von Partnerbeziehungen.
Im Haus nehmen die Mieterinnen, die feine Frau von Walhof, die lebenslustige Frau Voll, die ein Auge auf Huberts Onkel geworfen hat, die gutmütige Frau Weniger und Frau Wilke, die stets ihre Nase in anderer Leute Angelegenheit steckt regen Anteil am Geschehen in der WG. Von Tratsch, Neugier bis hin zu nachbarlicher Hilfsbereitschaft ist alles dabei.
Ein ganz normales Leben, wie es allerorts vorkommt.
UND DOCH IST ALLES GANZ ANDERS!